Gaffel Lauffreunde: Auf über 250 Läuferinnen und Läufer angewachsen

Die Gaffel Lauffreunde sind so etwas wie die große Schwester unserer Asphaltfründe. Das Projekt ist in kurzer Zeit schnell gewachsen. Lauffreunde-Initiator Sebastian Lenninghausen gibt heute einen kleinen Einblick in das Projekt, die Idee, die letzten Entwicklungen. Außerdem empfehlen wir Euch hier noch einmal ausdrücklich den Podcast, den wir noch vor Corona mit dem Produkt-Manager der Privatbrauerei Gaffel aufgenommen haben.

Sebastian Lenninghausen

„Das Projekt ist organisch gewachsen und wurde in erster Linie durch den Spaß am gemeinsamen Laufen mit Kollegen und Freunden initiiert“

— Produktmanager Privatbrauerei Gaffel

Köln, 26. Oktober 2010 – Die Gaffel Lauffreunde haben sich erst im Frühjahr des letzten Jahres gegründet. Mittlerweile hat sich die Gruppe zu einer beachtlichen Größe entwickelt. Über 250 Läuferinnen und Läufer genießen neben dem Sport auch tolle Gespräche und im Anschluss im Brauhaus Gaffel am Dom erfrischendes Gaffel Kölsch und Gaffels Fassbrause.

Bereits wenige Monate nach der Gründung gab es die ersten Teilnahmen an Laufevents wie den ASV-Brückenlauf, den Kölner Halb-Marathon, B2Run oder den Nachtlauf. Beim Zero Hunger Run 2019 liefen über 50 Gaffel Lauffreunde mit. Mittlerweile gibt es eine Gaffel Lauffreunde-Kollektion, die von Trikots über Beanies bis zu Allwetterjacken geht.

Sebastian Lenninghausen, Produktmanager der Privatbrauerei Gaffel und Gründer der Gaffel Lauffreunde in einem Interview m(s.u.). „Die Initialzündung kam durch den Kontakt mit der dänischen Brauerei Mikkeller, die seit 2014 sehr erfolgreich einen Running Club betreibt.“

Alle 14 Tage treffen sich die Gaffel Lauffreunde donnerstags zum gemeinsamen Joggen am Kölner Rheinufer. Um 18.30 Uhr geht es los. Start- und Zielpunkt ist das Gaffel am Dom. Über die Hohenzollernbrücke läuft man auf die Schäl Sick. Angepeilt werden 7-13 Kilometer innerhalb einer Stunde. Je nach Leistungsstärke kann die Strecke individuell in verschiedenen Laufgruppen angepasst werden.

„Mit den Gaffel Lauffreunden haben wir augenzwinkernd eine maximale Identifikation der Teilnehmer zur Marke geschaffen“, so Sebastian Lenninghausen. „Gastläufer, wie zuletzt die mehrfache Deutsche Meisterin Lara Hoffmann, können wir PR-technisch nutzen. Produkte wie Gaffels Fassbrause und Gaffel frei lassen sich als echtes Sportgetränk positionieren. Und es macht einfach Freude, wenn 100 identische Laufshirts in der Stadt auffallen. Zusätzlich gewinnen wir neue Fans durch direkte Kontakte, aber auch durch Reputation und Empfehlung.“

Unterstützt wird das Projekt durch die Partner Asics, Uhlsport und Fitbit. Jeder, der Lust hat ein Teil der Lauffreunde zu werden, sollte jetzt schon einmal die eigene Landingpage des Projekts unter www.gaffel.de/lauffreunde auschecken. Dort findet ihr auch die passende Spotify-Playlist für den nächsten Lauf in der Domstadt 😉

Gruppenbild einer von vielen Laufgruppen bei den Gaffel Lauffreunden

Interview mit Lauffreunde Initiator Sebastian Lenninghausen

Die Gaffel Lauffreunde haben sich innerhalb kürzester Zeit zur größten Laufgruppe Kölns entwickelt. Wie es zu diesem Erfolg kam, erzählt Sebastian Lenninghausen, Produktmanager der Privatbrauerei Gaffel, und Initiator der Lauffreunde.

Die Gaffel Lauffreunde wurden erst im Frühjahr 2019 ins Leben gerufen. Mittlerweile haben sich 250 Läufer angeschlossen. Wie erklären Sie sich den Erfolg?
Gaffel unterstützt seit mehr als zehn Jahren Laufevents, sei es den B2Run oder den ASV Brückenlauf. Unter meinen Kollegen aus der Produktion und der Verwaltung gibt es eine Reihe engagierter Läuferinnen und Läufer, sodass wir immer ein oder sogar mehrere Teams stellen konnten. Der Fun-Faktor war stets groß. Dass man auf diesem Gebiet auch aus Marketingsicht mehr machen kann, hatte ich stets im Hinterkopf. Aber in erster Linie habe ich Spaß am Laufen, und ich wollte Kollegen und Freunde zusammenbringen.

Wie haben Sie denn den Sprung von der Idee bis zum Projekt geschafft?
Die Initialzündung kam durch den Kontakt mit der Brauerei Mikkeller. Wir hatten zusammen ein sogenanntes Collaboration-Bier gebraut. Dabei stellte ich fest, dass die Kopenhagener seit 2014 sehr erfolgreich einen Running Club betreiben. Das war der Punkt, der mich dazu bewog, auch bei uns dem unregelmäßigen Lauftreff einige Strukturen zu geben, der letztendlich in dem Projekt Gaffel Lauffreunde mündete.

Wie sind Sie das Projekt angegangen?
Ich hatte durch unsere Agentur „Lauter, Leute“ ein Logo entwickeln lassen. Der Vorschlag, eine laufende Hopfendolde umzusetzen, hat es perfekt auf den Punkt gebracht. Erstmalig haben wir uns im Mai 2019 als Gaffel Lauffreunde getroffen. Damals waren wir lediglich fünf Freunde und Kollegen. Klar war, dass unser Brauhaus Gaffel am Dom Start- und Zielpunkt sein sollte. Seitdem treffen wir uns alle 14 Tage – mit ein paar Corona-bedingten Unterbrechungen – seit anderthalb Jahren regelmäßig.

Wie schnell ist sind die Lauffreunde gewachsen?
Bereits im August, also zwei Monate später, hatten sich über 100 Läuferinnen und Läufer uns angeschlossen. Eine sensationelle Entwicklung! Es gab und gibt neben dem Sport tolle Gespräche und im Anschluss im Gaffel am Dom erfrischendes Gaffel Kölsch und Gaffels Fassbrause. Das hat sich schnell herumgesprochen. Vielleicht ist das das Geheimnis. Viele Läufer, die alleine ihre Runden drehen, können sich nun regelmäßig in der Gruppe austauschen. Die ersten Teilnahmen an Laufevents folgten: Brückenlauf, der Kölner Halb-Marathon, B2Run oder der Nachtlauf. Die größte Gruppe stellten wir beim Zero Hunger Run 2019 mit über 50 Lauffreunden. Die Gruppe wächst immer noch organisch. Das wichtige Gemeinschaftsgefühl ist der Kitt. Wir haben eine homogene Truppe, bei der der Spaß immer im Vordergrund steht.

Wie sieht so ein Lauftag aus?
Wie gesagt, wir treffen uns alle 14 Tage donnerstags startklar am Gaffel am Dom, also mitten in der Stadt. Um 18.30 Uhr geht es los. Über die nah gelegene Hohenzollernbrücke laufen wir am Rhein entlang. Angepeilt werden immer 5-15 Kilometer. Je nach Leistungsstärke kann die Strecke individuell in verschiedenen Laufgruppen angepasst werden. Anschließend geht es wieder zurück zum Gaffel am Dom. Der Lohn der Mühen geht aufs Haus: Wir sorgen mit Gaffels Fassbrause oder frischem Gaffel Kölsch für die nötige Erfrischung. Zapfenstreich ist so gegen 21 Uhr. Sportler sind zäh und durstig, es gab auch schon mal „Kleine Freitage“. Das ist aber nicht der Sinn der Übung. Es soll ein perfekter Mix aus sportlicher Betätigung und geselligem Ausklang im kleinen Rahmen bleiben. Daher die Begrenzung von unserer Seite aus.

Entwickeln sich die Lauffreunde auch zum Running Club?
Eine Truppe mit 250 Teilnehmern braucht eine gewisse Organisation und Führung. Es gibt Anfragen, Anmeldungen zu Laufevents etc. pp. Da werde ich bereits durch einige Lauffreunde tatkräftig unterstützt. Wir haben nun auch eine Gaffel Lauffreunde-Kollektion im Programm, die von Trikots über Beanies bis zu Allwetterjacken geht. Wichtige Unterstützung gibt es zudem durch unsere Partner: Asiscs, Uhlsport und Fitbit. Ein eingetragener Verein wollen wir aber zunächst nicht werden.

Wie sind Sie mit der Entwicklung auch aus Marketingsicht bislang zufrieden?
Wir haben das Projekt Gaffel Lauffreunde augenzwinkernd mit maximaler Identifikation der Teilnehmer zur Marke geschaffen. Die Teilnahme von Gastläufern, wie zuletzt die mehrfache Deutsche Meisterin Lara Hoffmann, können wir PR-technisch nutzen. Produkte wie Gaffels Fassbrause und Gaffel frei lassen sich als echtes Sportgetränk positionieren. Zudem gewinnen wir neue Fans durch direkte Kontakte, aber auch durch Reputation und Empfehlung. Die Gaffel Lauffreunde machen uns in der Stadt sportlich sichtbar. Es ist einfach eine Freude zu sehen, wie 100 identische Laufshirts in der Stadt auffallen. Das zieht auch weitere Läufer zu uns. Ich freue mich, dass wir Zulauf aus sämtlichen Kölner Lauftreffs haben, ohne eine echte Konkurrenz darzustellen. Das Projekt ist ein perfekter Fit für die Marke.

Wie sieht die Zukunft für die Gaffel Lauffreunde aus?
Wir wollen durchaus wachsen, aber so, dass es noch handlebar ist und bleibt. Die Truppe soll homogen bleiben und wir wollen Spaß miteinander haben. Das ist mir viel wichtiger als unemotionale oder anonyme Großveranstaltungen. Das Prozedere ist schlank und soll einfach bleiben. Es ist zwar wünschenswert, aber nicht notwendig, sich an- oder abzumelden: Wer kommt, der kommt. Man kann spontan über WhatsApp mit uns kommunizieren. Die Teilnahme wird kostenlos bleiben. Leider mussten wir Corona-bedingt fast zwei Monate im Frühjahr pausieren. Dennoch konnten wir zum Restart wieder Neuzugänge verzeichnen. Da Köln zurzeit Risikogebiet ist, haben wir wieder ein paar Treffs gecancelt. Aktuell planen wir das Comeback im November. Wir hoffen, dass wir ein Silvester-Spezial umsetzen können und dass 2021 hoffentlich wieder mehr gemeinsame Teilnahmen an Laufveranstaltungen möglich sind.


Du willst mehr über die Arbeit von Sebastian Lenninghausen bei der Privatbrauerei Gaffel erfahren? In unserem Podcast haben wir mit ihm über das Marketing der Brauerei und seinen Job-Alltag gesprochen. Die gesamte Podcastfolge findest Du auf Spotify und hier im Blog.

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